M. J. Sally Gabori

Auf der abgelegenen Insel Bentinck vor der Küste von Queensland ungefähr 1924 geboren und aufgewachsen, wurde Sally von methodistischen Missionaren 1948 zur Insel Mornington umgesiedelt.
Nahezu in dem Moment, als sie 2005 den Pinsel ergriff, wurde Sally als eine der führenden Lichter neuerer indigener Malerei entdeckt. Sie hat Einzelausstellungen realisiert und nimmt an vielen Gruppenausstellungen teil, zu denen auch solche in Singapur, Seoul, Auckland und Darwin gehörten.

Allein im Jahr 2007 hatte sie zwei Einzelausstellungen in der Alcaston Galerie in Melbourne und stellte 2008 und 2009 in der Tim Melville Gallery in Auckland aus. Auch ist sie so etwas wie ein Star im Preissystem geworden: Sie war unter den besten ausgewählten Künstlern des Western Australian Indigenous Art Award, des Togart Contemporary Art Award, des Telstra National Aboriginal & Torres Strait Islander Art Award, des Xstrata Coal Emerging Indigenous Artist Award und des ABN AMRO Emerging Artist Award. Auch nahm sie an der Internationalen Kunstmesse in Korea 2009 teil.

„Ihr Stammesname ist Mirdidingkingathi Juwarnda. Juwarnda heißt Delfin, dies ist ihr Totem Symbol, und Mirdidingkingathi heißt ‚in Mirdidingkinga geboren’, in ihrem Land im Süden der Insel Bentinck”, erläutert der Linguist Nicholas Rollo David Evans, der in dieser Region gearbeitet hat.

Sie lebte ein völlig traditionelles Leben, praktisch ohne Kontakte zu Menschen, die keine Kaiadilt waren, fischte, sammelte Schalentiere und Gemüse und pflegte die Steinfisch Wände an den Ufern der Insel Bentinck.

Kunstwerke: