Gordon Syron

Gordon Syron wird oft als Pionier der urbanen Aborigine Kunst beschrieben. Er brachte sich das Malen selbst bei während er in den 1970er Jahren eine Gefängnisstrafe im Gefängnis Bathurst absaß. Als Verteidiger der Rechte der Aborigines setzt er seine Kunst ein, um die Ausbeutung seines Volkes seit der europäischen Kolonialisierung aufzudecken. Syron malt keine Punkte – er malt den Kampf der Aborigines.

In seinem Hauptwerk ‚Judgement by his Peers‘ (Der Urteilsspruch seiner Kollegen), das er 1978 im Gefängnis malte, zeigt Syron das Versagen des Strafjustizsystems, wenn es darum geht, indigenen Australiern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

Gordon Syron ist ein Biripi/Worimi Mann, der für seine politischen und historischen Ölgemälde bekannt ist. Als Autodidakt hat er eine bemerkenswerte Karriere vorzuweisen, die seine Mitstreiter in den Schauplätzen Kunst, Politik und Kultur stark beeinflusste. Das Ausmaß von Syrons Arbeit war in zwei Retrospektiven zu sehen, die erste im Jahr 1998 und dann nochmals 2004 im Australian Museum in Sydney.

Im Jahr 2000 war er Artist-in-residence der International Australian Humanist Society. 2004 wurden auch zwei von Gordons Gemälden für die Ausstellung der Olympischen Spiele in Athen ausgewählt und sie reisten dann nach Peking, um dort bei den Olympischen Spielen 2008 gezeigt zu werden.

Kunstwerke: